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Praxisbeispiel: Ein Entwickler, fünf Projekte, ein Überblick

Wer mehrere Kundenprojekte betreut, braucht eine Stelle, die sagt, was gerade läuft. Wie man fünf sehr unterschiedliche Anwendungen mit wenigen Monitoren im Blick behält.

Arbeitsplatz eines Entwicklers mit mehreren Bildschirmen voller Code

Wer als Entwickler oder kleine Agentur mehrere Anwendungen betreut, kennt die Lage: Jedes Projekt läuft auf einem anderen Server, ist anders gebaut und hat eine andere Ansprechperson. Fällt eines aus, erfährt man es oft vom Kunden.

Fünf Projekte, fünf Anforderungen

  • Eine Versandsoftware, die Etiketten über eine Schnittstelle an Drucker schickt. Hier zählt, dass die Schnittstelle antwortet, auch nachts.
  • Ein Online-Shop für Fachhandelsprodukte. Bestellungen kommen jederzeit; ein Shop, der still ausfällt, kostet Umsatz.
  • Eine kleine Webanwendung mit wenigen Nutzern, bei der jede Rückfrage unnötig Zeit kostet.
  • Ein Mitarbeiterportal für Urlaub, Dokumente und Umfragen. Die Belegschaft erwartet, dass es morgens funktioniert.
  • Eine Software für Arbeitssicherheit, mit der Fachleute bei ihren Kunden vor Ort dokumentieren. Ein Ausfall trifft mehrere Personen gleichzeitig.

Ein Monitor pro Projekt als Anfang

Für den Start genügt je Projekt ein HTTP-Monitor auf eine Adresse, die nur bei funktionierender Anwendung mit Status 200 antwortet. Dazu kommen Spezialfälle: ein Port-Monitor für einen Dienst ohne Webseite, ein DNS-Monitor für eine Domain, deren Verlängerung niemand vergessen soll. Der Free-Tarif erlaubt zehn Monitore, für fünf Projekte reicht das gut.

Der eigentliche Gewinn

Statt bei jedem Projekt im Kopf zu behalten, ob es zuletzt lief, gibt es ein Dashboard mit allen Monitoren auf einen Blick. Ist alles grün, bleibt Zeit fürs eigentliche Entwickeln. Wird einer rot, kommt die E-Mail, bevor der Kunde anruft, und der Monitorname sagt sofort, welches Projekt betroffen ist.

Tipps für mehrere Projekte

  • Benenne Monitore einheitlich, zum Beispiel „Projekt – Zweck“, damit die Liste lesbar bleibt.
  • Prüfe nach größeren Änderungen, ob die überwachte Adresse noch das richtige Signal liefert.
  • Wähle das Prüfintervall je Projekt: Shops und APIs, bei denen jede Minute zählt, häufiger, interne Seiten seltener.