Ein Händler für Metall und Baustoffe liefert Stahlzargen, Türen und Schlosserarbeiten an Baufirmen und Handwerksbetriebe. Sein Versprechen an die Kundschaft: Express, also schneller als der Markt.
So ein Versprechen hängt an vielen kleinen Dingen. Eine Bestellung muss ankommen, ein Auftrag muss in der Verwaltung sichtbar sein, ein Versandetikett muss gedruckt werden. Stockt eines davon, merkt es zuerst der Kunde auf der Baustelle.
Wo es hakt, ohne dass es jemand merkt
Ausfälle von Webanwendungen fallen nicht auf, solange niemand sie benutzt. Bei einem Express-Betrieb ist das der ungünstigste Zeitpunkt: Der Anruf kommt genau dann, wenn jemand dringend etwas braucht.
Was sinnvoll überwacht wird
- Website und Bestellanwendung: je ein HTTP-Monitor auf eine Adresse, die nur antwortet, wenn die Anwendung wirklich arbeitet, nicht bloß die Startseite.
- Die Schnittstelle, über die Versandetiketten angestoßen werden: ein HTTP-Monitor auf ihren Statusendpunkt.
- Der Mailserver für Auftragsbestätigungen: ein Port-Monitor auf den SMTP-Port.
Die Alarme gehen per E-Mail an die Menschen, die handeln können, nicht an ein Sammelpostfach. Wer ein eigenes Ticketsystem nutzt, bindet es per Webhook an.
Der eigentliche Gewinn
Wichtiger als die Technik ist ein Nebeneffekt: Niemand muss mehr nachsehen, ob alles läuft. Bleibt es still, läuft es. Und meldet sich Uptime, weiß man es vor dem Kunden.
Zum Mitnehmen
- Überwache nicht nur die Startseite, sondern die Wege, an denen dein Versprechen hängt.
- Wähle für jeden Weg den passenden Monitortyp; für Webanwendungen ist das meist HTTP.
- Lege fest, wer die Meldung bekommt, bevor der Ernstfall eintritt.



