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Wie oft sollte man eine Website prüfen?

Das Prüfintervall bestimmt, wie schnell du von einem Ausfall erfährst und wie viele Fehlalarme du bekommst. So findest du den passenden Wert.

Eine Sanduhr vor einer hellen Wand

Ein Monitor prüft in einem festen Abstand, ob dein Dienst antwortet. Dieser Abstand ist die wichtigste Einstellung: Er legt fest, wie lange ein Ausfall unbemerkt bleiben kann.

Die Rechnung dahinter

Fällt ein Dienst direkt nach einer Prüfung aus, merkt es erst die nächste. Im ungünstigsten Fall vergeht also ein ganzes Intervall, im Mittel ein halbes. Bei fünf Minuten Abstand kann ein Ausfall fünf Minuten lang unbemerkt bleiben; bei 30 Sekunden höchstens 30 Sekunden.

Kurze Ausfälle, die zwischen zwei Prüfungen beginnen und enden, sieht ein Monitor gar nicht. Wer auch die erfassen will, braucht ein kürzeres Intervall.

Kürzer ist nicht immer besser

  • Mehr Anfragen: Jede Prüfung ist ein echter Aufruf deines Dienstes. Bei einer schweren Seite lohnt ein leichter Endpunkt, etwa eine eigene Statusseite.
  • Mehr Meldungen: Uptime meldet einen Monitor standardmäßig nach der ersten fehlgeschlagenen Prüfung als ausgefallen; in den Benachrichtigungen kannst du einstellen, dass erst mehrere Fehlversuche in Folge zählen. Ein Dienst, der gelegentlich einen einzelnen Aufruf verliert, erzeugt bei kurzem Intervall häufiger Meldungen.
  • Zeitüberschreitung: Eine Prüfung wartet einige Sekunden auf Antwort. Ein Intervall, das kaum länger ist als diese Wartezeit, bringt keinen Gewinn.

Eine Faustregel

  • Shop, Login, Zahlungsseite, öffentliche API: so kurz wie möglich, in Uptime eine Minute, im Tarif Business auch 30 Sekunden.
  • Firmenwebsite, Blog, interne Werkzeuge: eine bis fünf Minuten.
  • Dienste, deren Ausfall erst nach Stunden auffällt, etwa nächtliche Jobs: fünf Minuten und länger.

Wichtiger als das perfekte Intervall ist, dass überhaupt jemand die Meldung bekommt, der handeln kann. Prüfe deshalb auch, an wen die Benachrichtigungen gehen.